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Malteser Trier

Diözesanjugendübung in Föhren

26.05.2014
Die MHD Jugendübung in Föhren mit 10 Verletzten, welche von der MHD Jugend aus der Diözese zusammen mit dem Erwachsenenverband aus Föhren ausgeführt wurde. Bilder: Mark Hummel Föhren

Diözese/Föhren. 10 Verletzte, über 50 Einsatzkräfte der MHD Jugend und dem Erwachsenenverband sowie das gesamte Material der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Föhren wurden an einem Samstag versorgt und in den Einsatz gebracht. Bevor es allerdings los gehen konnte, wurden die Jugendlichen, welche ab dem 16. Lebensjahr an der Übung teilnehmen konnten, von Stefan Heinzenburger (Jugendgruppenleiter und Mitglied der SEG Föhren) theoretisch und praktisch im Schulungsraum auf die Übung vorbereitet. Nach der theoretischen Schulung wurden den Teilnehmern an der Übung die Fahrzeuge und das Material, wie das Luftzelt, Stromerzeuger, Auf- und Abbau der SEG Materielen näher gebracht und praktisch geübt. Sicherheit geht vor, so Mark Hummel Stv. Zugführer aus Föhren, welcher die Übung mit unterstützte und überwachte.

Nachdem die Einweisung abgeschlossen war, ging es los. Bei Ankunft der Rettungsmittel an der Einsatzstelle am Flugplatz Föhren wurden die SEG-Gruppenführer unter den Jugendgruppenleitern eingeteilt. Die Aufgabe war klar. Innerhalb kürzester Zeit die Erstversorgung der Verletzten 10 Verletzten in den kollidierten Fahrzeugen sicherzustellen und die zwei Zelte für die unterschiedlichen Sichtungskategorien aufzubauen. Bei einer Übung mit „eingeklemmten“ Personen darf selbstverständlich die Freiwillige Feuerwehr nicht fehlen. Herbei wurde der Malteser Jugendverband von der Feuerwehr Föhren unterstützt. Mit einem Vorauskommando, welcher sich einen Überblick über die Lage verschaffte und einem TLF befreiten Sie die „eingeklemmten und verletzten“ Personen aus den Fahrzeugen. Nach der Übergabe der Verletzten durch die Feuerwehr an die Malteser Einsatzkräfte, konnten die jugendlichen Retter mit der Versorgung an der „Patientenablage“ und in den Zelten auf dem Behandlungsplatz beginnen. Es wurden extra zwei Zelte für verschiedene Sichtungskategorien aufgebaut. Einmal für schwer verletzte Personen und einmal für zu betreuende Personen.

Nach ca. zwei Stunden war die Übung erfolgreich abgeschlossen und alle jugendlichen konnten einen großen Einblick in die Arbeit des Erwachsenenverbandes erhaschen. Nach dem gemeinsamen Abbau und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurde zusammen mit der Feuerwehr und dem Erwachsenenverband in ausgelassener Stimmung gegrillt. 

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