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Malteser Trier

Großbrand in Gusenburg

Ein Feuer in einer Holzhackschnitzelanlage in Gusenburg hat gestern einen Schaden von 300 000 Euro verursacht Verletzt wurde niemand. Mehr als 80 Feuerwehrleute brauchten Stunden, um den Brand zu löschen. Sie mussten dazu eine mehrere Hundert Meter lange Wasserleitung in einen nahen Teich legen.

17.04.2014
Großbrand in Gusenburg. Fotos: Dominik Quary

Föhren/Gusenburg. Ausgebrochen war das Feuer gegen 11.40 Uhr am Mittwochvormittag. Die Polizei vermutet, dass es zu einem technischen Defekt in einem Holzschredder im Bereich des Motors kam und die Anlage deshalb in Flammen aufging.
Das Feuer griff danach, begünstigt durch ständig drehenden Wind, auf angrenzende Holzpaletten und ein Holzhackschnitzelfeld über. Alleine der Schredder ist laut Polizei schon 250 000 Euro wert. Er wurde vollständig ein Raub der Flammen. Hinzu kommen noch die auf einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern verbrannten Holzhackschnitzel.
Schwierig gestaltete sich nach Polizeiangaben zunächst die Wasserversorgung, da es unmittelbar an der Anlage keinen Hydranten gebe. Zuerst habe die Feuerwehr das Löschwasser in Fahrzeugen zum Brandort gebracht. Danach mussten die Brandbekämpfer eine mehrere Hundert Meter lange Leitung in einen nahen Teich legen und das Wasser von dort zum Brandort pumpen.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hermeskeil, Reinsfeld, Gusenburg, Pölert, Beuren, Neuhütten, Züsch, Kell am See und Saarburg mit 80 Kräften. Das THW Hermeskeil war vor Ort, ebenso das DRK Hermeskeil und Schweich. Aus Saarburg rückte ein Atemschutztrupp an. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Abend. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text: www.volksfreund.de

Extra:
Im Einsatz waren ebenfalls:
- Org.-Leiter
- SEG Mosel-Eifel (DRK und MHD)

 

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