Malteser ... weil Naehe zaehlt.

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

 

 

In den letzten Tagen des Lebens - was können wir noch tun


Immer noch gilt der Bereiche Sterben und Tod als Tabuthema in unserer Gesellschaft. Was können wir tun? Wie sollen wir uns verhalten? Gibt es Patentrezepte? Sollen wir diesen Bereich den „Profis“ überlassen?

 

Es gehört zu den Grundbedingungen wahrhaft menschlichen Lebens, einander in den Grenzerfahrungen von Geburt und Tod nicht allein zu lassen. Über viele Jahrhunderte hinweg hat es zu den selbstverständlichen Aufgaben des Menschen gehört, ihre Schwerkranken und Sterbenden auf dem letzten Weg zu begleiten.

 

Ein reicher Erfahrungsschatz gab den Angehörigen und anderen Menschen in der Umgebung des Kranken dabei Verhaltenssicherheit und Orientierung. In unserer heutigen Zeit ist viel von dieser Verhaltenssicherheit verloren gegangen. Die Einsamkeit und Anonymität des Sterbens in Institutionen und die Überforderung vieler Angehöriger bei längerer Pflege zu Hause hat dazu geführt, dass die Begleitung Sterbender heute wieder als eine Gemeinschaftsaufgabe entdeckt wird.

 

Die Malteser engagieren sich seit über 17 Jahre in der stationären und ambulanten Hospizarbeit getreu dem 900 jährigen Ordensleitsatz „Tuitio fidei et obsequium pauperum - Bezeugung des Glaubens und Hilfe dem Bedürftigen“. In bundesweit über 50 Hospizinitiativen, davon 6 stationäre Hospize versuchen die Malteser den letzten Lebensabschnitt in Würde zu gestalten und durch menschliche Nähe die Situation des Sterbenden zu verbessern, getreu der derzeitigen Kampagne „...weil Nähe zählt“.

 

 

 

 

„Lebensqualität bis zuletzt: Betreuen – Begleiten – Unterstützen“

 

Auch heute widmen die Malteser ihre ganze Aufmerksamkeit, wie schon vor tausend Jahre der Malteser Orden, den schwerkranken und sterbenden Menschen.

Dem Wunsch vieler Menschen, in vertrauter Umgebung in Würde zu sterben, wird vor allem das ambulante Hospizangebot gerecht. Deshalb ist es ein Anliegen der Malteser, gerade den Ausbau dieser ambulanten Dienste zu fördern.

 

 

Ziele unserer Hospizarbeit


Unser grundsätzliches Ziel ist es, ein verändertes gesellschaftliches Bewusstsein von Sterben und Tod als Teil des Lebens zu schaffen. Bis in den Tod hinein als eigenständige Person angesehen zu werden, ist ein elementarer Wusch eines jeden Menschen. Mit Schmerz, Leid und Tod so umzugehen, dass dabei die Achtung vor der Würde des Menschen bis zuletzt gewahrt bleibt, ist uns Verpflichtung und Herausforderung zugleich. Wir stützen uns auf den christlichen Glauben und geben Rechenschaft von unserer Hoffnung, dass der Tod durch die Auferstehung Jesu Christi seinen Schrecken verliert.

 

Dimensionen unserer Hospizarbeit

 

Das Begleitungsangebot der Sterbe- oder Trauerbegleitung unserer ambulanten Hospizgruppen zu Hause, in einer Altenpflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus umfasst:

 

- die psychosoziale Begleitung

 

die emotionale Unterstützung der Sterbenden und ihren Angehörigen

z. B. durch eine liebevolle menschliche Nähe, aktives Zuhören, in der Hilfe bei der Auseinandersetzung mit dem Tod,  oder der Unterstützung aller Betroffenen bei der Bewältigung von unerledigten Problemen…

 

- die spirituelle Begleitung


Hilfestellung geben, die Lebens- und Todeserfahrung in Frieden zu bestehen, Trauerbegleitung der Angehörigen…

 

 

Wir bieten Ihnen regelmäßige Begleitungen durch geschulte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. Unsere Begleitung und Beratung ist kostenfrei.

Unser Dienst erfolgt auf gegenseitiger Vertrauensbasis und wir unterliegen der Schweigepflicht.

 

 

Sie sind selbst betroffen oder Angehöriger?


Unsere ehrenamtlichen Hospizgruppen in Trier und Schweich, sowie die Trägergemeinschaft Hospizinitiative Wittlich helfen Ihnen oder Ihren Angehörigen bei der Bewältigung der schwierigen Situation.

 

Sie möchten selbst Menschen in dieser schwierigen Situation begleiten und unterstützen?

Hilfe braucht Helfer/innen


Wenn Sie selbst in der Hospizarbeit mitwirken möchten, stellen wir den Kontakt zu einer bestehenden Gruppe her oder helfen Ihnen beim Aufbau einer neuen Gruppe.

Durch Schulungsseminare und Praxisbegleitung geben wir den Menschen, die sich der Aufgabe, Schwerkranke und Sterbende zu begleiten, engagieren wollen, Sicherheit und Orientierung. Die Vorbereitung von interessierten Personen in der Begleitung von Schwer-kranken und Sterbenden ist ein wichtiger Bestandteil zur Mitarbeit in der ambulanten Hospizarbeit.

 

Wir sind für Sie da


Koordinatorin

Annette Leiendecker

 

Tel.: +49 (0) 651/14648-15

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Referentin Soziales Ehrenamt

Martina Spang 

Malteser Hilfsdienst e.V.

Diözesangeschäftsstelle

Diözese Trier

Thebäerstraße 44

54292 Trier

 

Tel.: +49 (0) 651/14648-15

Fax: +49 (0) 651/14648-48

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

Wie können Sie uns helfen?

 

- durch Ihr Engagement

 

- empfehlen Sie unseren Dienst weiter

 

- durch Ihre finanzielle Spende (Spendenkonto bitte hier klicken ...)

 

Herzlichen Dank.

Letzte redaktionelle Änderung durch Musterredakteur - Sonntag, 05. September 2010